Wer lange Touren macht, ein Handy laden möchte oder dem GPS vertraut und zudem einen Nabendynamo betreibt, der sollte sich dieses schlaue Ding mal näher ansehen (www.zzing.de). Denn der Nabendynamo hat noch Reserven und es ist möglich, den Strom selbst zu erzeugen, auf Batteriekauf zu verzichten und Akkus zu laden. Das D(Zz)ing macht aus dem Wechselstrom des Nabendynamos einen für GPS, Handy und weitere Geräte nutzbaren Gleichstrom. Eingebaute Akkus sorgen für einen Betrieb ohne Unterbrechungen
Angeschlossen unten am Stecker des Dynamos und mit Steckverbindungen z. B. am Vorbau befestigt, nimmt Zzing seinen Betrieb auf, was während der Fahrt eine blaue Leuchtdiode (LED) anzeigt. Eingeschaltet speist es zum Beispiel ein GPS-Gerät und nun kann sogar die Displaybeleuchtung dauerhaft anbleiben und das Ablesen erleichtern. Im Betrieb leuchtet eine helle weiße LED, die als Taschenlampe nutzbar ist (wen es stört, der sollte sie mit einem Streifen Klebeband abdecken, abschaltbar ist sie nicht)
Überraschenderweise ist in der Dunkelheit kein Lichtverlust feststellbar, während Zzing das GPS-Gerät betreibt und Akkus lädt. Zwar ist Zzing wasserscheu und streng aufs Gewicht achtende Radler werden die Zunahme um 250 g scheuen. Doch allgemein bin ich sicher: Dieses Zzing hat Zukunft, 79 Euro, die sich für Vielfahrer lohnen